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APA-Artikel 5. November 2012

D: "Focus": Mehr als 600 Frauenärzte unter Betrugsverdacht

Mehr als 600 Frauenärzte stehen einem "Focus"-Bericht zufolge im Verdacht, in einen Betrugsskandal verwickelt zu sein. Wuppertaler Staatsanwälte und Zollfahnder aus Essen ermittelten gegen 611 Gynäkologen im Bundesgebiet, berichtete das Münchner Magazin am Wochenende vorab aus seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf das Zollkriminalamt (ZKA). Es gehe um Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz und den illegalen Großhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten, die nur Apotheken absetzen dürften.

Die beschuldigten Frauenärzte sollen laut "Focus" Patientinnen im großen Stil Verhütungsspritzen mit dem in Deutschland nicht zugelassenen Mittel Depocon verkauft haben. "Mit der Masche haben die Ärzte mindestens sechs Millionen Euro umgesetzt - Tendenz steigend", sagte ZKA-Sprecher Wolfgang Schmitz dem Magazin. Die Ware orderten Praxen oder Ärztegenossenschaften dem Bericht zufolge bei einer Firma im Internet. Die Schwangerschaftsverhütungsspritzen wurden demnach dann per Paketboten geliefert.

apa.at

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