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APA-Artikel 24. Oktober 2012

LH beraten Gesundheitsreform bei Gipfelkonferenz in Tirol

Mit einem "Gipfeltreffen" der besonderen Art haben Österreichs Landeshauptleute am Mittwoch ihre Beratungen zur Gesundheitsreform gestartet. In einem Panoramarestaurant auf Tiroler Seite der 2.962 Meter hohen Zugspitze sollte eine 15a-Vereinbarung mit dem Bund vorbereitet werden.

Mit Ausnahme von Niederösterreichs Erwin Pröll - er wurde durch seinen Landesamtsdirektor vertreten - ließen sich die Landeschefs mit der Gondelbahn aus dem nebeligen Tal auf fast 3.000 Meter bringen, um sich bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt vom Bergpanorama beeindruckt zu zeigen. Unter Vorsitz von Tirols Landeshauptmann Günther Platter (V) sollte dann eine gemeinsame Linie gefunden werden. Am Dienstagabend hatte es für die Amtskollegen in Lermoos einen "landesüblichen" Empfang mit Tiroler Schützen, Ehrensalve und Salutschüssen gegeben.

Die Eckpunkte standen bereits vor dem Gipfeltreffen fest. 2,058 Milliarden Euro sind an Einsparungen bereits fix. Damit seien 60 Prozent des avisierten Zieles von 3,43 Milliarden Euro gedeckt, 40 Prozent entfielen auf die Sozialversicherungen. Mit den Sozialversicherungen soll über zusätzliche Maßnahmen im Spitalsbereich noch verhandelt werden.

Details wollen die Länderchefs zu Mittag bekanntgeben. Den nächsten Vorsitz der Landeshauptleutekonferenz im ersten Halbjahr 2013 hat Vorarlberg inne.

apa.at

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