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APA-Artikel 23. Oktober 2012

AKH Wien: Erfolgreiches Konzept für In-Vitro-Fertilisationen

In der IVF-Ambulanz der Klinischen Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, unter der Leitung von Prof. Hans-Christian Egarter (MedUni Wien), werden sämtliche "State-of-the-Art"-Methoden der künstlichen Befruchtung (IVF/ICSI) durch hoch spezialisierte Ärztinnen und Ärzte sowie durch BiologInnen und Biomedizinische AnalytikerInnen angeboten.

Neben der kompetenten und erfolgreichen Betreuung von "unkomplizierten" Fällen ist die IVF-Ambulanz des AKH Wien ein anerkanntes Referenzzentrum für "schwierige" Fälle. Das Spektrum reicht von sorgfältiger operativer Vorbereitung der Patientin vor IVF-Therapie (mittels Laparoskopie und Hysteroskopie) bei Patientinnen mit Endometriose, Myomen, PCO, Uterusmalformationen oder Cysten, über fertilitätserhaltende Maßnahmen onkologischer Patienten, bis zur Kinderwunschbehandlung bei Organtransplantierten. Auf Basis der Richtlinien der Fachgesellschaften werden am AKH Wien im Regelfall zwei Embryonen eingesetzt. Damit wird die Anzahl der Mehrlingsgeburten in einem für Eltern und Ärztinnen und Ärzten bewältigbaren Ausmaß gehalten. Bei einer erfolgreichen IVF kommt so in den meisten Fällen ein Baby zur Welt.

"Ich war sehr zufrieden mit den Ärztinnen und Ärzten, den MitarbeiterInnen im IVF-Labor und dem Sekretariat. Für mich war es sehr angenehm, dass ich dem IVF-Team jederzeit alle Fragen stellen durfte und diese ausführlich und verständlich beantwortet wurden. Mein Mann und ich konnten auch jederzeit mit Problemen vorbeikommen. Das IVF-Team war rund um die Uhr für mich da", so die erste nierentransplantierte Frau österreichweit, die ein Kind zur Welt brachte. Ein wesentliches Ziel des IVF-Teams ist neben einer kompetenten medizinischen Behandlung, eine umfassende Betreuung des ratsuchenden Paares: Freundlichkeit, verständliche Erklärungen, Verfügbarkeit und optimale Organisation sind oberste Priorität.

Ein großer Vorteil der IVF-Behandlung im AKH stellt das "Alles in einer Hand"-Konzept dar: Die Patientin wird vom Erstkontakt in der Ambulanz, der innerhalb von 1-2 Wochen möglich ist, bis hin zu allen weiterführenden Maßnahmen (Betreuung an der Station, Operation, postoperative Nachbetreuung, IVF) vom selben Team betreut.

Für unverbindliche Terminvereinbarungen und Auskünfte steht das IVF-Sekretariat von Montag bis Freitag, 8:00-14:00 Uhr, unter der Telefon-Nr. +43 1 40400-2897 zur Verfügung.

apa.at

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