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APA-Artikel 19. Oktober 2012

Österreichs Plastische Chirurgie gehört zur Weltspitze

Die Plastische Chirurgie hat eine lange Geschichte, in der neue Verfahren erdacht und bewährte Methoden verbessert wurden. Prim. Dr. Thomas Hintringer, Präsident der ÖGPÄRC und Leiter der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am KH der Barmherzigen Schwestern in Linz erläutert: "Unser Fach wurde entwickelt, um Defekte, die angeboren, durch Unfälle, Krankheiten oder Kriegsverletzungen entstanden waren, zu heilen. Dabei wurde eine große Bandbreite an Techniken und Verfahren hervorgebracht, die zum Teil schon seit fast 3000 Jahren Anwendung finden. Das Ziel der Plastischen Chirurgie war und ist immer die Wiederherstellung der Funktion bei bestmöglichem optischen Ergebnis."

 

Soweit wie möglich Funktionen und Form erhalten

 

Die Leistungen der Plastischen Chirurgie in Österreich rangieren auf Grund ihrer Qualität, ihres breiten Spektrums und ihrer Innovationskraft international gesehen im Spitzenfeld. Wesentlichen Anteil an dieser positiven Situation haben das hohe Niveau der Fachausbildung und das reiche Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten. Zentrale Themen des 50. Kongresses sind daher die neuesten Entwicklungen im Bereich Lappenplastik, Stammzellenforschung, Chirurgie der Lider und der Nase, Handchirurgie und Tumorchirurgie.

 

Gesetzliche Vorreiter auch im Bereich Beratung & Service

 

Wichtigstes Anliegen der Plastischen Chirurgen ist die Sicherheit der Patienten. Aus diesem Grund begrüßen sie das neue Gesetz, das ab 1.1.2013 ästhetische Eingriffe regeln wird. Als Vorreiter und Wegbereiter für das Gesetz erwarten sie große Verbesserungen für die Patienten im Bereich Aufklärung, Beratung und Qualitätssicherung. Hintringer dazu: "Das Gesetz wird u. a. regeln, wer welche Eingriffe vornehmen darf und welche Ausbildung dazu nötig ist. Das Gesetz legt auch die verpflichtende Beratung der Patienten vor dem Eingriff fest. Wir erwarten, dass das neue Gesetz mehr Transparenz und Rechtssicherheit und insgesamt Qualitätssteigerung bringen wird."

apa.at

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