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APA-Artikel 17. Oktober 2012

OÖGKK: Rechnungshof lobt Projekt "Integrierte Versorgung Schlaganfall"

Ein sehr gutes Zeugnis stellt der Rechnungshof dem Programm "Integrierte Versorgung Schlaganfall", das von der OÖGKK und dem Land OÖ im Auftrag des oö. Gesundheitsfonds betrieben wird. "Durch das oberösterreichische Reformpoolprojekt konnten deutliche Verbesserungen in der Schlaganfallversorgung erreicht werden", heißt es in einem vorgestern veröffentlichten Bericht des Rechnungshofes.

 

"Das Lob des Rechnungshofs zeigt die gute Zusammenarbeit aller am Versorgungsprozess Beteiligten und streicht die Wichtigkeit des in Oberösterreich eingeschlagenen Weges heraus", betont OÖGKK-Obmann Felix Hinterwirth.

 

Durch das Projekt wurde der gesamte Prozess vom Erkennen eines Schlaganfalls über den Transport, die optimale Akutversorgung im Krankenhaus bis zur Reha koordiniert und verbessert.

 

"Oberösterreich hat nach der Projektphase von 2006 bis 2010 als erstes Bundesland ein integriertes Versorgungsmodell zur optimalen Versorgung von Schlaganfallpatienten eingeführt. Ziel war und ist es, eine Verbesserung der gesamten Prozesskette zu erreichen. Dass die Ergebnisse nun vom Rechnungshof gewürdigt wurden, belegt, dass greifbare Verbesserungen für Patienten erreicht werden konnten", so OÖGKK-Direktorin Andrea Wesenauer.

 

2012 erscheint erstmals ein oberösterreichischer Schlaganfallbericht, der die hervorragende Entwicklung in OÖ zeigt. Darüber hinaus dienen die in Oberösterreich gesammelten Daten als Basis für konkrete Verbesserungen bei den Projektpartnern. "Durch die in Oberösterreich eingeleiteten Maßnahmen konnten bereits bei der medikamentösen Auflösung von Blutgerinnsel (Thrombolyse) und bei der 7-Tage-Sterblichkeit im Krankenhaus internationale Spitzenwerte erreicht werden", erklärt Landeshauptmann Josef Pühringer.

 

Der Rechnungshof würdigt in seinem Bericht die bisherige Information der Bevölkerung zum Thema Schlaganfall in Oberösterreich, regt aber eine weitere zielgruppenspezifische Vertiefung dieser Maßnahmen an. Dem hat das Projekt "Integrierte Versorgung Schlaganfall" bereits Rechnung getragen - zu Jahresbeginn wurden 120.000 Informationsbroschüren über Seniorenmedien direkt an die Zielgruppen versandt. Weitere Informationsmaßnahmen sind bereits in Planung.

apa.at

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