zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 10. Oktober 2012

Neuer Orthopädie-Verbund in St. Pölten präsentiert

In St. Pölten informierten Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka, Landtagsabgeordnete Heidemaria Onodi und Nationalratsabgeordneter Anton Heinzl heute, Mittwoch, 10. Oktober, über die Installierung des neuen Orthopädie-Verbunds Krems - St. Pölten - Lilienfeld, durch den dem Bedarf nach einem abgestimmten Leistungsangebot im orthopädischen Bereich im Zentralraum Niederösterreichs künftig Rechnung getragen werden soll.

 

Es habe, wie Sobotka ausführte, zu diesem Thema lange Auseinandersetzungen gegeben, und nach Einsetzung einer Arbeitsgruppe sei nun der Weg der Gründung eines Orthopädie-Verbundes beschritten worden. "Wesentlich ist die Ergebnisqualität, es geht um das beste Angebot für die Patientinnen und Patienten. Die nunmehrige Lösung wird vom Personal getragen und verbessert auch die Versorgungssituation der Menschen", so Sobotka.

 

Konkret soll durch den Verbund das gesamte Behandlungsvolumen regelmäßig abgestimmt werden, die einzelnen Operationen sollen - bei einheitlichen Qualitätsstandards - den einzelnen Einheiten in den drei Landeskliniken zugeteilt werden. Somit soll die Planung der Operationen zentral erfolgen, wodurch man sich u. a. eine Optimierung der Wartezeiten auf einen Operationstermin sowie eine entsprechende Planungssicherheit für die Patientinnen und Patienten erwartet. Zudem sollen die gleichen Operationen stets von den selben Operateuren durchgeführt werden. Ebenso erwartet bzw. angestrebt wird eine Vereinheitlichung bei den Implantaten bzw. die Erarbeitung von Preisrabatten; die Kostendämpfung werde sich, so Sobotka, auf rund 300.000 Euro pro Jahr belaufen. Zudem soll das in den Landeskliniken arbeitende Personal während der Ausbildung zwischen den einzelnen Häusern rotieren können.

 

Onodi zeigte sich über den hier gefundenen "Kompromiss" erfreut und unterstrich, dass am Klinikstandort St. Pölten die orthopädische Abteilung verbleibe. "Der Schwerpunkt liegt in St. Pölten vor allem auf ambulanten Behandlungen, aber auch planbare Operationen können hier gemacht werden", so Onodi, die das Landesklinikum St. Pölten als "Top-Krankenhaus bei medizinischer und pflegerischer Leistung" lobte.

 

Heinzl dankte Landeshauptmann-Stellvertreter Sobotka für "die faire Gesprächsbasis". Zum Orthopädie-Verbund meinte er, dass dieser eine "ausgezeichnete medizinische Versorgung im Zentralraum" garantiere.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben