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APA-Artikel 9. Oktober 2012

FPÖ: Karlsböck: Was mit Gender beginnt, endet mit Diskriminierung

FPÖ-Ärztesprecher NAbg. Andreas Karlsböck brachte im heutigen Wissenschaftsausschuss den diskriminierenden Aufnahmetest an der Wiener Medizin-Uni aufs Tapet. Minister Töchterle (ÖVP) habe dabei bestätigt, dass auch er davon ausgegangen sei, die 60 neuen Plätze würden nun den diskriminierten männlichen Bewerbern zu Gute kommen. Dass diese nun ebenfalls nach der "Gender-Quote" vergeben werden, sei eine Verhöhnung der männlichen Bewerber, die trotz ausreichend guten Abschneidens nun nicht studieren dürften, stellt Karlsböck fest.

"Offenbar tanzen Rektor Schütz und sein Gender-Team mit den Vizerektorinnen Gutiérrez-Lobos und Druml dem Minister auf der Nase herum", so Karlsböck. "Töchterle muss nun auch öffentlich bekennen, ob er für Gerechtigkeit eintritt und die benachteiligten männlichen Bewerber unterstützt. Die Lösung muss sein, ihnen allen umgehend einen Studienplatz noch für dieses Semester zur Verfügung zu stellen", erneuert Karlsböck seine Forderung. Es gehe auch um die Glaubwürdigkeit des Ministers, der dies versprochen habe und nun gegenüber dem fehlgeleiteten Rektorat der Med-Uni Wien auch durchsetzen müsse.

"Was mit Gender beginnt, endet mit Diskriminierung", ergänzt der freiheitliche Ärztesprecher, der in dieser Farce die Auswirkungen des Genderwahns im Wissenschaftsbetrieb erkennt. Dadurch entstehe eine unterträgliche, psychisch enorm belastende Situation für die Benachteiligten und ihre Familien. Diese zu beseitigen seit das Gebot der Stunde. "Es darf nicht sein, dass diesen Studenten der Rechtsweg, möglicherweise noch durch mehrere Instanzen zugemutet wird, wenn das Unrecht doch klar auf der Hand liegt", fordert Karlsböck.

apa.at

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