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APA-Artikel 9. Oktober 2012

ELGA - Hauptverband drängt auf Beschluss ohne Veränderungen

Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger drängt die Politik, die heute vom Ministerrat abgesegnete Regierungsvorlage für die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) ohne weitere Veränderungen am 23. Oktober im Gesundheitsausschuss und dann auch im Plenum des Nationalrates zu beschließen. Er erwarte, dass die Politik den Mut habe, das 1:1 umzusetzen, sagte Hauptverbands-Vorstandsvorsitzender Hans Jörg Schelling am Dienstag in einer Pressekonferenz. Es sei "genug verhandelt" worden.

Die E-Medikation als wesentlicher Teil von ELGA könne Mitte 2014 starten, betonte Schelling. Durch die "Blockierer", die er vor allem in der Ärztekammer sieht, habe man "ein Jahr Patientensicherheit verloren", kritisierte der Hauptverbands-Chef. In der ELGA-Einigung sieht er auch einen "großen Erfolg" für den Hauptverband, der entscheidend in die Verhandlungen eingebunden war. Die Umsetzung sei auch von der Bevölkerung gewünscht, verwies er auf eine entsprechende Umfrage (siehe eigene APA-Meldung.)

apa.at

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