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APA-Artikel 9. Oktober 2012

NÖGKK-Obmann Hutter: "ELGA ist nun endlich auf der Zielgeraden"

Heute wird der Ministerrat die Elektronische Gesundheitsakte, kurz ELGA, absegnen. Obmann Gerhard Hutter von der NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK) freut sich über die Einigung: "ELGA ist nun endlich auf der Zielgeraden." Mit ELGA werden künftig wichtige Gesundheitsdaten erfasst und vernetzt. "Die Vernetzung medizinisch relevanter Informationen ist ein Meilenstein im österreichischen Gesundheitswesen", konstatiert Hutter.

Der Behandler bekommt damit rasch einen Überblick über die Krankengeschichte seines Patienten. Auch der Patient selbst kann seine Daten online mit der Bürgerkarte abrufen und kontrollieren, wer sich wann welche Informationen angesehen hat. "Das ist eine echte Verbesserung beim Datenschutz", lobt Hutter. Für den NÖGKK-Obmann steht fest: "ELGA erhöht deutlich die Qualität der Behandlung sowie die Sicherheit für die Patienten und Ärzte." Positiv sieht Hutter auch die sogenannte "Opt-Out-Regelung" für Patienten, d. h. alle Patienten nehmen automatisch teil, können sich aber abmelden oder bestimmte Daten nicht erfassen lassen. Hutter appelliert an die Patienten, nicht auszusteigen: "Damit kann sich der Behandler sicher sein, alle Informationen, die für die Behandlung notwendig sind, zu haben. Das minimiert zum Beispiel das Risiko von gefährlichen Wechselwirkungen bei Medikamenten. Auch unnötige Doppelverschreibungen und meist zeitaufwändige Mehrfachuntersuchungen gehören damit der Vergangenheit an." Hutter abschließend: "Mit ELGA ist Gesundheitsminister Alois Stöger ein großer Wurf gelungen. Seine Hartnäckigkeit und Ausdauer haben sich bezahlt gemacht."

apa.at

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