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APA-Artikel 8. Oktober 2012

ELGA-Gesetz - Für SPÖ-Gesundheitssprecherin Oberhauser "gute Lösung für Patientinnen und Patienten"

Von einer "guten Lösung für die Patientinnen und Patienten" spricht SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser nach der Präsentation des ELGA-Gesetzesentwurfs durch Gesundheitsminister Alois Stöger und ÖVP-Gesundheitssprecher Rasinger. Oberhauser, die die Elektronische Gesundheitsakte ELGA auf SPÖ-Seite mitverhandelt hat, betonte, dass es "der Hartnäckigkeit von Gesundheitsminister Alois Stöger und seinem unermüdlichen Einsatz zu verdanken ist, dass ELGA aller Widerstände zum Trotz auf Schiene ist".

"Die Elektronische Gesundheitsakte wird in Zukunft dazu beitragen, dass Patientinnen und Patienten keine Medikamente mehr verordnet bekommen, die Wechselwirkungen haben können, oder dass sie in kurzen Abständen die gleichen Untersuchungen durchführen lassen müssen", erklärte Oberhauser den Nutzen von ELGA für die Patientensicherheit. Dadurch, dass alle Ärzte auf die wichtigsten Gesundheitsdaten ihrer Patienten zugreifen können, werde auch die Qualität der Behandlungen weiter verbessert. Die Daten werden darüber hinaus nach höchsten Datenschutzstandards gesichert. Die Teilnahme ist für Patientinnen und Patienten freiwillig - ein Ausstieg ist möglich.

Die Kritik von BZÖ und FPÖ am ELGA-Gesetz, die genau diese Punkte in Abrede stellen, kann die SPÖ-Abgeordnete nicht nachvollziehen. "Kein Vertreter dieser beiden Parteien hat etwa am öffentlichen Hearing zum Thema ELGA teilgenommen. Dort Einwände vorzubringen wäre sinnvoller gewesen, als - noch dazu mit falschen Argumenten - Kritik am fertigen Gesetzesentwurf zu üben."

apa.at

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