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APA-Artikel 5. Oktober 2012

Gesetz erlaubt OÖGKK-Zahnambulatorien neue Leistungen

Zahnersatz, Zahnspangen oder auch Mundhygiene können ins Geld gehen, weil sie in Österreich großteils in den Bereich der "Privatleistungen" fallen. Ein neuer Gesetzesentwurf des Gesundheitsministeriums soll den Zahnambulatorien der Krankenkassen erlauben, auch solche Privatleistungen zu erbringen. Für die Zahnpatienten bringt das eine neue, attraktive Option bei der Behandlerwahl. Die OÖGKK entwickelt nun ein neues Leistungskonzept für die Zahnambulatorien.

 

Schon bisher verfügt die OÖGKK mit ihren 15 Zahnambulatorien und 80 Behandlungsstühlen über ein breites Leistungsspektrum in der Zahnbehandlung, das von vielen und sehr zufriedenen Kunden gerne in Anspruch genommen wird. "Wir investieren laufend in unsere Zahnmedizinischen Einrichtungen und können hier eine sehr hohe Qualität anbieten", hält OÖGKK-Direktorin Andrea Wesenauer fest. So zeigte eine Kundenzufriedenheitsstudie 2008, dass Patienten die im vergangenen Halbjahr sowohl beim Zahnarzt als auch im Zahnambulatorium in Behandlung waren, überwiegend dem Zahnambulatorium die besseren Noten geben. Mit dem Kinderdentalzentrum KIDZ oder auch der zahnmedizinischen Versorgung von Alten- und Pflegeheimen setzt die OÖGKK Standards in diesen Bereichen.

 

"Leider ist es uns bisher gesetzlich nicht erlaubt, eine ganze Reihe von Leistungen anzubieten. Das neue Gesetz sieht zwar vor, dass wir den Patienten für die neuen Leistungen einen voll kostendeckenden Kostenbeitrag vorschreiben müssen - unsere Erfahrung bei den ähnlich geregelten Zahnkronen und der Mundhygiene zeigen aber, dass wir unseren Patienten sehr hohe Qualität zu sehr guten Tarifen anbieten können", freut sich OÖGKK-Obmann Hinterwirth über den Entwurf des Gesundheitsministers, der erhebliche Verbesserungen für die Patienten bringe.

 

Obmann Hinterwirth hat daher das OÖGKK-Management bereits jetzt mit der Entwicklung eines neuen Leistungskonzepts für die Zahnambulatorien beauftragt: "In unserer Konzeption stehen zwei Ziele an oberster Stelle: Qualität und Bedarfsorientierung. Wir wollen nur solche Leistungen anbieten, die wir auch in höchster Qualität erbringen können. Und wir werden uns vor allem dort engagieren, wo Patienten - oder auch Eltern - derzeit für notwendige Leistungen hohe private Kostenbelastungen zu tragen haben", berichtet OÖGKK-Direktorin Andrea Wesenauer.

apa.at

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