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APA-Artikel 4. Oktober 2012

Erneut keine Einigung auf höhere Ärztehonorare in Deutschland

In dem seit Wochen anhaltenden Streit über die Anhebung der Ärztehonorare in Deutschland gibt es weiter keine Verständigung. Eine Verhandlungsrunde von Ärzten und Krankenkassen blieb nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am Donnerstag in Berlin ohne Einigung. Für Dienstag wurde ein Schlichtungstermin angesetzt.

Dazu trifft sich der sogenannte Erweiterte Bewertungsausschuss, dem auch mehrere Unparteiische angehören. Sollte auch dort kein für die deutschen Ärzte akzeptables Ergebnis zustande kommen, gelten Streiks und Praxisschließungen als sicher. Für den 10. Oktober laufen bereits Vorbereitungen für einen zentralen Protesttag.

Das bisherige Schlichtungsergebnis sieht ein Plus für die Ärzte im nächsten Jahr von 270 Millionen Euro vor. Die Mediziner hatten 3,5 Milliarden Euro gefordert. Ein inzwischen vorgelegtes Angebot der Kassen mit einem Zuwachs um rund eine Milliarde Euro lehnt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) jedoch als Mogelpackung ab.

apa.at

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