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APA-Artikel 3. Oktober 2012

D: Krankenkasse "BKK vor Ort" fordert Abschaffung von Gesundheitsfonds

Die Krankenkasse "BKK vor Ort" fordert die Abschaffung des 2009 eingeführten Gesundheitsfonds und eine Rückkehr zur Beitragsautonomie der Kassen. "Nach drei Jahren lautet die Diagnose: Das System ist krank", sagte der BKK-Verwaltungsratsvorsitzende Klaus-Peter Hennig der in Dortmund erscheinenden "Westfälischen Rundschau" vom Mittwoch. Das Geld aus dem Fonds werde falsch verteilt. Die "BKK vor Ort" betreut 820.000 Versicherte.

In den 2009 eingeführten Gesundheitsfonds fließen die Einnahmen der Krankenkassen aus dem Einheitsbeitrag von derzeit 15,5 Prozent. Das Geld wird nach einem komplizierten System an die Kassen verteilt, die darüberhinaus in begrenztem Maße Zusatzbeiträge erheben können. Eine Abkehr vom Gesundheitsfonds würde die Möglichkeit eröffnen, dass die Kassen ihre Beiträge wieder selber festlegen können.

apa.at

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