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APA-Artikel 1. Oktober 2012

Mitterlehner: Krankengeld für Selbstständige fördert Unternehmergeist

"Das Krankengeld für Selbstständige ist ein wichtiger Meilenstein beim Ausbau der sozialen Absicherung von Österreichs Klein- und Mittelbetrieben. Die vielen innovativen Kleinunternehmer im Land müssen sich künftig weniger um ihre soziale Absicherung sorgen und können sich dafür noch stärker auf das erfolgreiche Wirtschaften konzentrieren", betont Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich des Begutachtungsstarts einer entsprechenden Gesetzesnovelle. "Damit wollen wir auch den Unternehmergeist im Land fördern. Wer mit seiner innovativen Geschäftsidee den Weg in die Selbstständigkeit wagt und damit Wachstum und Arbeitsplätze sichert, soll gerade beim Krankengeld nicht mehr benachteiligt werden", so Mitterlehner.

Im Gegensatz zu unselbstständig Beschäftigten, die im Krankheitsfall durch Entgeltfortzahlung und Krankengeld abgesichert sind, gibt es für Unternehmer derzeit nur die Möglichkeit einer freiwilligen Zusatzversicherung zur Abdeckung ihres Verdienstentgangs. Die nun vereinbarte Gleichstellung hinsichtlich des Krankengeldes durch die Sozialversicherung gilt für Unternehmer, die weniger als 25 Dienstnehmer beschäftigen. Künftig sollen Anspruchsberechtigte rund 27 Euro pro Krankheitstag erhalten - und das ab der sechsten Woche der Arbeitsunfähigkeit bis zur Höchstdauer von 20 Wochen. Für die Zeit davor soll es weiter die freiwillige Zusatzversicherung ab dem vierten Tag der Krankheit geben.

Die entsprechende Novelle hat das Gesundheitsressort in Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium heute, Montag, in die Begutachtung geschickt. Die neue Regelung soll mit 1. Jänner 2013 in Kraft treten.

apa.at

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