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APA-Artikel 28. September 2012

FPK-Darmann für generelles Verbot von gesundheitsgefährdenden Stoffen in Babyartikeln

Erfreut über den einstimmigen Beschluss des FPK-Dringlichkeitsantrages in der gestrigen Landtagssitzung, ein generelles Verbot des Einsatzes von gesundheitsgefährdenden Stoffen wie dem Hormongift Bisphenol-A oder Triclosan in Babyartikeln auf Bundesebene zu erwirken, zeigt sich KO Mag. Gernot Darmann. "Denn es ist ungeheuerlich, dass sich diese gesundheitsschädigenden Chemikalien nach wie vor in Schnullern und Babyflaschen befinden und damit bewusst eine Schädigung unserer Babys in Kauf genommen wird."

Wie Darmann ausführt, gebe es zwar eine EU-Richtlinie, die den Vertrieb von Babyartikeln, die Bisphenol-A enthalten, verbietet. Dieses Verbot greife jedoch zu kurz, da andere Giftstoffe unbeachtet bleiben, und sich Firmen nachweislich an diese Richtlinie auch nicht halten würden. "Daher benötigen wir zum Schutz unserer Kinder ein generelles Verbot 'giftiger' Substanzen in Babyartikeln", zeigt Darmann auf. Die österreichische Bundesregierung, insbesondere Konsumentenminister Hundstorfer sei nun in der Pflicht, dafür Sorge zu tragen, verlangt Darmann.

In einem ersten Schritt fordert Darmann die Herausgabe der Namen, der bisher von der Europäischen Union unter Verschluss gehaltenen Firmen, die diese "giftigen" Produkte am Markt halten und damit "schmutziges Geld" machen. "Denn die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf."

"Einmal mehr zeigt sich, dass parteiübergreifende Sacharbeit im Kärntner Landtag nicht nur erforderlich, sondern auch möglich ist", so Darmann.

apa.at

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