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APA-Artikel 28. September 2012

VP-Korosec: Stadtregierung muss gegen Adipositas und Bewegungsmangel endlich effektiv vorgehen

Als "alarmierendes Zeichen für die Gesundheit kommender Generationen" wertet die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, die Ergebnisse des unlängst veröffentlichten Österreichischen Ernährungsberichts 2012. Bei den 7-14jährigen Schulkindern sind 24 Prozent übergewichtig oder adipös. Wien ist im Vergleich zu den westlichen Bundesländern seit vielen Jahren deutlich schlechter aufgestellt und muss daher alles daran setzen, diesen Rückstand wettzumachen.

Es gibt zwar diverse Hotlines und Pilotprojekte für bestimmte Zielgruppen, aber keine Gesamtstrategie zur nachhaltigen Eindämmung der kalorienreichen Essensangebote. Nachdem es einen eindeutigen Trend in Richtung mehr ganztägiger Betreuung in der Schule gibt, muss der Fokus auch verstärkt auf die Ernährung der Kinder gerichtet werden, fordert Korosec.

Immer wieder enden ambitionierte Anläufe für gesundes Essen an der Schulautonomie. Die Bioprodukte werden verschmäht, solange im Buffet die Kalorienbomben nach wie vor erhältlich sind. "Hier traut sich weder das Gesundheits- noch das Bildungsressort eine Grundsatzentscheidung zu fällen und klare Vorgaben zu machen: keine überzuckerten Limonaden und Schnitzelsemmeln mehr im Schulbuffet! Dabei bräuchten wir gerade hier eine klare Linie, wenn ich daran denke, dass viele Kinder das ausgewogene tägliche Frühstück zu Hause leider nicht mehr kennen und stattdessen mit leerem Magen in der großen Pause die Schulkantine stürmen", so die VP-Gesundheitssprecherin.

apa.at

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