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APA-Artikel 28. September 2012

Aevis mit höherem Umsatz dank Akquisitionen - Gewinn sinkt

Die Privatspitäler- und Immobiliengruppe Aevis Holding hat im ersten Halbjahr 2012 deutlich mehr Umsatz erzielt. Dieser stieg um 61 Prozent auf 161,8 Mio. Franken.

Auch der operative Gewinn auf Stufe Ebit verbesserte sich um 59 Prozent auf 5,4 Mio. Franken. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 39 Prozent auf 15,4 Mio. Franken, wie Aevis am Freitag mitteilte. Die Resultate verbesserten sich hauptsächlich dank dem Zukauf von vier weiteren Kliniken durch die Tochter Genolier Swiss Medical Network.

Der Reingewinn indes fiel von 1,4 Mio. Franken in den ersten sechs Monaten des Vorjahres auf 860'000 Franken, wie Aevis weiter mitteilte. Grund hierfür war der Verlust der Privatklinik Lindberg, die im Mai gekauft wurde. Insgesamt habe dieser Verlust das Ergebnis mit 2,7 Mio. Franken belastet.

Die Privatkliniken machen den Löwenanteil der Gruppe aus. Ein weiteres Standbein ist die Immobilientochter Swiss Healthcare Properties AG. Die auf medizinische Immobilien fokussierte Gesellschaft ist im Juli in die Holding integriert worden. In den Halbjahreszahlen wurde die Tochter indes noch nicht berücksichtigt.

Fürs Gesamtjahr 2012 erwartet die Aevis Gruppe einen Umsatz von knapp 350 Mio. Franken und einen operativen Gewinn auf vergleichbarer Basis in der Höhe von rund 50 Mio. Franken.

Die Aevis Holding entstand im Juni dieses Jahres aus der Privatspitälergruppe Genolier Swiss Medical Network, unter welchem Namen weiterhin die Privatkliniken der Gruppe firmieren.

apa.at

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