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APA-Artikel 27. September 2012

FPÖ-Belakowitsch-Jenewein verlangt von Stöger strengere Regeln für Ernährungsplan

Angesichts der neuesten Ergebnisse über den Zuckergehalt von diversen Getränken und Fertigprodukten, zeige sich einmal mehr, wie uninteressant der Gesundheitsminister mit seinem nationalen Enährungsplan gegenüber der Lebensmittelindustrie zu sein scheint, so FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

"Seit Jahren pflegt Bundesminister Stöger sein Hobby, Hochglanzbroschüren zu verteilen, die erklären, wie wichtig es ist, sich gesund zu ernähren. Selbst in Schulen schickt er Mitarbeiter, weil seine Appelle auch dort ungehört blieben und Schulbuffets nach wie vor viel zu viele fette, zuckerhaltige und einseitige Lebensmittel anbieten. Auch die Industrie Zeigt sich völlig unbeeindruckt von Stögers krampfhaften Versuchen doch einen Erfolg hervorzuzaubern, Fertigsalate, Trinkjoghurt und vor allem Kindergetränke und Kakaopulver zeigten im Test, dass der Zuckergehalt fast dem Tagesbedarf der Zielgruppe entsprechen", betont die freiheitlicher Gesundheitssprecherin.

"Wenn der Gesundheitsminister es wirklich ernst meint, mit seinem Ernährungsplan, so wird er zum einen strengere Regeln einführen müssen, und nicht immer aus Angst vor der Brüsseler Schelte klein beigeben, andererseits müssen rigorose Qualitätskontrollen stattfinden", so Belakowitsch-Jenewein. Beides finde unter Gesundheitsminister Stöger nur sehr halbherzig statt. Insofern könne er sich das Geld für seine Kampagnen, Hochglanzbroschüren, Schneidbrettchen und Co sparen und die Steuergelder einer sinnvolleren Verwendung zuführen!

apa.at

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