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APA-Artikel 27. September 2012

LR Ragger: Ausbauplan für LKH Wolfsberg fix beschlossen

"Es ist mir gelungen, alle Verantwortlichen der Kabeg davon zu überzeugen, dass in das LKH Wolfsberg in den nächsten drei Jahren 15 Millionen Euro investiert werden müssen und dieser Aktionsplan innerhalb des Konzerns vorrangig umzusetzen ist", erklärt Soziallandesrat und Kabeg-Aufsichtsrat Mag. Christian Ragger. Der Kabeg-Aufsichtsrat habe gestern, Mittwoch, einen entsprechenden Beschluss gefasst.

Mit 720 MitarbeiterInnen zählt das LKH Wolfsberg zu den größten Arbeitgebern im Lavanttal. Als einziges Landesspital kann das LKH Wolfsberg bei den Beschäftigten Zuwächse verzeichnen. "Das verdanken wir dem neuen Standbein der Klinik, der Rehab für Lymphologie", weiß LR Ragger, der sich seinerzeit maßgeblich für die Bewilligung für den Ausbau der Lymphologie eingesetzt hat.

Die entscheidende Aufgabe sieht LR Ragger darin, das LKH Wolfsberg auch in den folgenden Jahren optimal zu positionieren. "Es gibt erheblichen Investitionsbedarf und wir müssen die Weichen richtig stellen", so Ragger. Bis 2014 werden knapp 20 Mio Euro für notwendige Ausbauten aufgewendet. Die österreichische Gesundheitsplanung kennt 40 Versorgungsregionen. Das LKH Wolfsberg befindet sich in der Region 21 und muss daher seine Angebote mit den Spitälern in Klagenfurt, St. Veit und Friesach abstimmen.

LR Ragger stellt einen wesentlichen Punkt klar: "Es ist sicher gestellt, dass in Wolfsberg eigenständige Abteilungen in den angebotenen medizinischen Fächern bestehen bleiben und diese mit den Abteilungen im Klinikum Klagenfurt eng kooperieren. Raggers Ziel besteht darin, dem LKH eine langfristige Perspektive zu geben. Den optimalen Weg dorthin sieht er in einem teilweisen Neubau des Spitals, der in mehreren Bauschritten erfolgen sollte. Die erste Stufe wäre die bauliche Erneuerung der Operationsstrukturen und der Röntgenologie. Danach wären der Neubau der Gynäkologie, der Intensivstation und der Ambulanz an der Reihe.

apa.at

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