zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 27. September 2012

SPÖ: Tausende Frauen sterben an Folgen unsicherer Abtreibungen

Angesichts von 50.000 Frauen, die jedes Jahr weltweit an den Folgen von unsicheren Schwangerschaftsabbrüchen sterben, bekräftigt die SPÖ ihre Linie in der Abtreibungsfrage. Insbesondere bei "Verhütungspannen, Vergewaltigungen oder anderen Ereignissen" müsse jede Frau ihr Recht auf Selbstbestimmung leben können, betonte SPÖ-Entwicklungssprecherin Petra Bayr am Donnerstag. "Legale, sichere und kostengünstige Abtreibungen sind hier ein Muss: zum Wohl der Frau."

Anlässlich des morgigen weltweiten Aktionstages für sicheren und legalen Schwangerschaftsabbruch übte Bayr scharfe Kritik an radikalen Abtreibungsgegnern. "Abtreibungen zu verteufeln ist fahrlässig und schadet der Gesundheit von Frauen, der körperlichen und der seelischen", betonte die SPÖ-Politikerin. "Den Schwangerschaftsabbruch zu verbieten, drängt Frauen einzig in die Kriminalität und setzt sie gesundheitlichen Gefahren durch illegale Abbrüche aus."

Laut WHO würden jährlich nicht nur 50.000 Frauen an den Folgen unsicherer Abtreibungen sterben, 215 Millionen Frauen hätten keinen Zugang zu effektiven Verhütungsmitteln, betonte Bayr. Hier sei Prävention und Aufklärung die Devise, da Wissen über und Zugang zu Verhütungsmitteln ungewollte Schwangerschaften und Abtreibungen verhindern könnten.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben