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APA-Artikel 14. September 2012

VP-Korosec: Sozialarbeiter müssen als Ansprechpartner im Spital gefördert werden

Besorgt über die aktuellen Pressemeldungen zu den möglichen Umstrukturierungen bei den Spitalssozialarbeitern zeigt sich die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec. Das Vorhaben der Stadt Wien würde nach Ansicht der VP-Abgeordneten in die völlig falsche Richtung führen.

"Warum sollen die Sozialarbeiter aus den Spitälern, wo sie nahe an den Patienten sind und wertvolle Unterstützung bieten, abgezogen werden? Wir brauchen in den Spitälern diese Komponente und werden sie in Zukunft mehr denn je benötigen. Ich denke hier vor allem an den Bereich des Entlassungsmanagements, wo es enorm wichtig ist, das soziale Umfeld von Patienten rechtzeitig in die Überlegungen der häuslichen Betreuung einzubeziehen. Es wäre daher fatal, ausgerechnet bei der Sozialarbeit den Rotstift anzusetzen", betont Korosec.

Da es das Konzept mit den geplanten Journaldiensten außerhalb der Spitäler bereits gibt, muss die Stadtregierung auch klipp und klar sagen, was sie sich von dieser Maßnahme erwartet und wann sie umgesetzt werden soll. "Das Papier wurde mit Sicherheit nicht für die Schublade produziert und wenn die Umsetzung angeblich bereits im Oktober beginnen soll, dann frage ich mich, warum die zuständige Stadträtin bis zum heutigen Pressebericht kein Wort darüber verloren hat. Wir wollen alle Fakten sofort auf dem Tisch haben, denn das Letzte, was Wiens Patienten verdient haben, sind verunsicherte Sozialarbeiter, die um ihre berufliche Existenz bangen müssen und sich gedanklich mit einem Jobwechsel befassen", so Korosec abschließend.

apa.at

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