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APA-Artikel 31. August 2012

Ermittlungen gegen Orden in OÖ. wegen Kurpfuscherei eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Ried hat die Ermittlungen gegen die Barmherzigen Brüder in Zusammenhang mit Unregelmäßigkeiten im Kurhaus Schärding eingestellt, gab die Pressesprecherin des Ordens am Donnerstagnachmittag bekannt. In der von den Brüdern geführten Kuranstalt sei Geld am Fiskus vorbeigeschleust und Personal ausgebeutet worden, außerdem sei es zu Kurpfuscherei gekommen, lauteten die Vorwürfe im vergangenen Herbst.

Der Orden habe von Anfang an alle Vorwürfe zurückgewiesen. Gegen den ehemaligen Kurhausleiter werde weiter wegen Untreue ermittelt. Ihm liege ein Angebot zur Diversion mit Schadenswiedergutmachung vor, so die Sprecherin der Barmherzigen Brüder, Doris Nentwich. Der Verwaltungskoordinator war nach dem Bekanntwerden von Unregelmäßigkeiten im Oktober 2011 abgesetzt worden.

Zu den Anschuldigungen hatte sich der Orden bereits im Herbst geäußert. Demnach habe man Gehälter immer ausbezahlt, einen Teil allerdings anfangs mangels Konten der Masseure für Wohnung, Essen und Strom einbehalten. Es sei immer korrekt abgerechnet worden, es seien jedoch Unregelmäßigkeiten aufgetaucht, die den Verwaltungskoordinator betreffen. Die Geschäftsführerin einer Abteilung habe sich zu keinem Zeitpunkt als Ärztin ausgegeben, sie habe eine fundierte Ausbildung für Traditionelle Chinesische Medizin, begegnete der Orden dem Vorwurf der Kurpfuscherei.

apa.at

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