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APA-Artikel 29. August 2012

Sanftes Heilen in Österreich im Trend

Siebzig Prozent der ÖsterreicherInnen begrüßen und nutzen - laut kürzlich veröffentlichten Studien - sanfte Heilmethoden als Ergänzung zur Schulmedizin. Diese Verfahren, in denen natürliche Substanzen zum Einsatz kommen und die auch psychische Aspekte von Krankheit berücksichtigen, liegen demnach stark im Trend.

Das Wissen vom Heilen vom Dach der Welt

Laut traditioneller tibetischer Medizin kann jede natürliche Substanz auch als Heilmittel eingesetzt werden. Wussten Sie zum Beispiel, dass durch die äußerliche Anwendung von erwärmtem Salz Verdauungsbeschwerden gelindert werden können?

Gesche Tenzin Dhargye, Rektor des Tibetzentrums: "Seit Sommer 2011 ist "Sowa Rigpa" - so lautet die in Asien gebräuchliche Bezeichnung der tibetischen Medizin - in Indien neben dem Ayurveda und der Schulmedizin offiziell als gleichwertig anerkannt und etabliert." Nun hält diese traditionelle Weisheit auch Einzug in die österreichische Ausbildungslandschaft. Am Tibetzentrum in Hüttenberg, Kärnten, startet ab November bereits der zweite Diplomlehrgang, in dem die Grundlagen der traditionellen tibetischen Medizin vermittelt werden.

Die Lehrpläne des Tibetzentrums werden in Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Institut S.H. des Dalai Lama - dem Men-Tsee-Khang in Indien - erstellt, welches auch die Lehrbeauftragten entsendet. Die über 40 Absolventen des ersten Lehrgangs erhielten bereits ihr Abschlusszertifikat - und zwar im Beisein des Dalai Lama anlässlich seines Österreich-Besuchs im Mai 2012, der ebenfalls vom Tibetzentrum organisiert und durchgeführt wurde.

www.tibetcenter.at  

apa.at

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