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APA-Artikel 27. August 2012

Deutsche Politik will Lehren aus Transplantationsskandal ziehen

Manipulationen bei der Vergabe von Spenderorganen sollen in Deutschland künftig durch bessere Kontrollen verhindert werden. Bei Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) haben am Montag dazu Beratungen mit Vertretern der Ärzte, der Krankenkassen, der Organspende-Stiftungen DSO und Eurotransplant sowie der Länder begonnen. Danach will Bahr die Gespräche auf bundespolitischer Ebene fortsetzen.

Nach den Vorfällen in den Universitätskliniken Göttingen und Regensburg zeigten Umfragen eine gesunkene Spendebereitschaft. Patienten sollen dort gegen Geld Spenderorgane bekommen haben. Krankheitsdaten sollen dafür manipuliert worden sein. Bei rund 50.000 Transplantationen innerhalb von zehn Jahren habe es 119 Auffälligkeiten gegeben, sagte der Minister. 21 Verdachtsfälle seien gemeldet worden. Das eigentliche Problem in Deutschland rund um die Organtransplanationen ist aber, dass es dort deutlich zuwenige Organe zum Verpflanzen gibt.

apa.at

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