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APA-Artikel 20. August 2012

Alpbach: Pneumologe - Keine Vorwürfe an Ärzte

Am Samstag hatte der Grazer Pneumologe Horst Olschewski bei einer Veranstaltung am Rande der Alpbacher Gesundheitsgespräche für Aufsehen und Widerspruch gesorgt. Eine Anmerkung von fehlender "Ahnung" von Ärzten für moderne Therapien in seinem Fachgebiet war sowohl auf Kritik vom Generaldirektor des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Josef Kandlhofer, als auch vonseiten des Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer, Artur Wechselberger, gestoßen. Am Montag präzisierte Olschewski seine Aussagen: Er hätte keine Kritik an Ärzten oder Pflegepersonal geäußert.

"Ich habe keine Kritik an Ärzten oder Pflegepersonal geäußert, sondern festgestellt, dass bei technologieabhängigen Patienten in häuslicher Therapie die niedergelassenen Kollegen häufig nicht weiterwissen, weil sie sich mit den Beatmungsgeräten nicht auskennen", sagte der Lungenspezialist und in jüngerer Vergangenheit auch Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖPG). Die Aussage, dass die nächtliche Heimbeatmung in Europa bei 13 Prozent und in Österreich nur bei zehn Prozent der krankenhauspflichtigen Patienten mit akuter Verschlechterung einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD-Exazerbation) zur Anwendung käme, hätte sich nicht auf die Sauerstofftherapie bezogen.

apa.at

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