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APA-Artikel 17. August 2012

Politik erkennt endlich die Bedeutung der Prävention

"Mehr Prävention und rechtzeitiges Erkennen psychischer Symptome führen zu einer deutlichen Reduktion von Belastungen und hohen Fehlzeiten am Arbeitsplatz", sagt Ulla Konrad, Präsidentin des Berufsverbands Österreichischer Psychologinnen und Psychologen.

Mit dem geplanten Arbeitnehmerschutzgesetz werden künftig auch psychische Belastungen am Arbeitsplatz überprüft. "Es ist höchste Zeit, dass auch von Seiten der Politik Maßnahmen gesetzt werden, die die Notwendigkeit der Prävention erkennen. Das neue Gesetz ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung", ist Konrad überzeugt und begrüßt die Initiative von Bundesminister Hundstorfer.

Unabdingbar ist die Einbeziehung von speziell ausgebildeten Arbeits- und Organisationspsychologen. Arbeitspsychologen decken den wichtigen Bereich der Prävention von arbeitsbedingten psychischen Erkrankungen ab. Mit Hilfe arbeitspsychologischer Methoden werden psychische Krankheitssymptome rascher und frühzeitig erkannt, ein erfolgreiches Konfliktmanagement kann rechtzeitig implementiert oder Stressfaktoren vermieden werden. Organisationspsychologen unterstützen etwa bei der Optimierung von organisatorischen Prozessen in Unternehmen.

apa.at

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