zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 31. Juli 2012

Problem der Mehrkosten im Tiroler Rettungswesen vorerst gelöst

Das Problem der im Rettungswesen in Tirol anfallenden Mehrkosten ist vorerst gelöst. Die Rettungsdienst GmbH akzeptierte Montagabend bei einer Generalversammlung das Angebot des Landes und segnete eine Leistungsadaption ab. Die Leistungsvereinbarung wurde entsprechend einem vom Land in Auftrag gegebenen externen Gutachten angepasst, das die Kosten mit jährlich rund 4,8 Millionen Euro beziffere, hieß es am Dienstag (31. Juli) in einer gleichlautenden Aussendung das Landes und der Rettungsorganisation.

Auch über die für die Vergangenheit geltend gemachten Forderungen sei zwischen dem Land und der Rettungsdienst GmbH Einigung erzielt worden. Zuletzt wurde über die Mehrkosten des Rettungsbündnisses von rund 3,7 Millionen Euro aus dem Jahr 2011 verhandelt. Mit dieser Lösung sei "das hohe Versorgungsniveau in allen Bezirken" sichergestellt, betonte Landeshauptmann Günther Platter (V).

"Wir stehen zu einer deutlichen Leistungsoptimierung, die kürzere Eintreffzeiten in Notfallrettung und kürzere Wartefristen im Krankentransport für den Großteil der Patienten vorschreibt und damit eine viel höhere Qualität garantiert, wie sie in der Ausschreibung ursprünglich vorgesehen war", erklärte Vizepräsident Anton Mederle, der Chefverhandler des Tiroler Roten Kreuzes. Die Rettungsorganisation sei sich aber auch bewusst, dass sie künftig weitere Einsparungen treffen müsse. Zukünftig habe man "weniger Spielraum, als wir uns eigentlich erhofft haben", so Mederle.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben