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APA-Artikel 30. Juli 2012

Grüne fordern Neuordnung des Rettungswesens in Tirol

Mittels einer Gesetzesänderung soll das Land Tirol die Aufgaben des Rettungswesens auf die Rettungsdienst GmbH übertragen. Das forderten die Tiroler Grünen am Montag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck. Auf diese Weise soll das Rettungswesen nicht dem Markt unterworfen werden, sondern in der bisherigen Form weiterbestehen.

Die Grünen drängten darauf, das Rettungswesen als "Dienstleistung von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse" zu qualifizieren. Somit könne per Gesetz und EU-konform eine Einrichtung oder ein Unternehmen bestimmt werden, das die Leistungen übernehme. "Wir wollen das Rettungsthema ein für alle Mal beenden. Mit unserem Ansatz ist dies am sichersten möglich", zeigte sich LAbg. Georg Willi überzeugt.

Da bei der Rettungsdienst GmbH Mehrkosten für einen monetären Engpass gesorgt haben, soll bei einer Generalversammlung Montagabend über die zukünftigen Leistungen abgestimmt werden. Aus finanziellen Gründen soll unter anderem der Leistungskatalog eingeschränkt werden. Zuletzt hieß es, dass dem Rettungsbündnis im vergangenen Jahr 3,6 Millionen Euro fehlten. Heuer sollen es rund sechs Millionen Euro sein. Das Land Tirol müsse daher Geld zuschießen.

apa.at

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