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APA-Artikel 25. Juli 2012

Beschneidungen - Für Stöger eine "aufgesetzte Diskussion"

Gesundheitsminister Alois Stöger (S) hält die Debatte über religiöse Beschneidungen in Österreich für eine "aufgesetzte Diskussion". Dabei sei ein Thema aus Deutschland übernommen worden, "das nicht wichtig ist", meinte Stöger am Mittwoch am Rande einer Pressekonferenz gegenüber der APA.

Grundsätzlich hätte jedes Landeskrankenhaus die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob es Beschneidungen durchführt oder nicht, stellte der Gesundheitsminister fest. "Das ist keine Pflichtleistung. Es muss auch nicht jeder Schönheitsoperationen anbieten."

Grundsätzlich verweist Stöger auf die Kompetenzen des Justizministeriums in dieser Causa. Es gehe um die Einwilligungsfähigkeit der Patienten und das sei klar eine Frage, die das Justizressort betreffe.

apa.at

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