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APA-Artikel 25. Juli 2012

Beschneidungen - Heftige Sanac-Kritik an Wallner

Heftige Kritik an der Empfehlung des Vorarlberger Landeshauptmanns Markus Wallner (V), in Landesspitälern vorläufig keine religiös motivierten Beschneidungen mehr durchzuführen, übt der Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), Fuat Sanac. Im "Standard" (Mittwoch-Ausgabe) spricht Sanac von einem "Schlag gegen die Religionsfreiheit". Solche Entscheidungen "sind Österreichs nicht würdig. Es ist eine klare Ausgrenzung, eine politische Unruhestiftung", sagt Sanac.

Beschneidungen bei Muslimen seien in deren Leben stark verhaftet: "Es geht um religiöse Freiheit, um eine tausendjährige Tradition", argumentiert der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft.

Oskar Deutsch, der Präsident der Kultusgemeinde Wien, sieht die Beschneidung in Österreich durch die Verfassung geschützt: "Wallner handelt ohne Not."

apa.at

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