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APA-Artikel 24. Juli 2012

Seniorenrat unterstützt Gesetz zur neuen I-Pension: Aktivieren statt pensionieren!

Zum heute nach dem Ministerrat vorgelegten Gesetzesentwurf hinsichtlich der Neuregelung von Invaliditätspensionen für Menschen unter 50 halten die beiden Präsidenten des Österreichischen Seniorenrates - der gesetzlichen Interessenvertretung der mehr als zwei Millionen Seniorinnen und Senioren Österreichs -, Andreas Khol und Karl Blecha fest:

"Mit der Vorlage dieses Gesetzes gehen wir die nächsten Schritte in Richtung eines längeren und dabei vor allem gesunden Erwerbslebens. Unser Ziel bleibt dabei: Menschen aktivieren, ihnen aktive Unterstützung bei ihrer Gesundung oder Umschulung zu geben, anstatt sie in so jungen Jahren zu pensionieren. Das von Sozialminister Hundstorfer und Wirtschaftsminister Mitterlehner vorgelegte Gesetz sollte genau dazu geeignet sein."

In den kommenden Wochen wird der Seniorenrat wie üblich die Begutachtungsfrist nutzen, um das Gesetz auf eventuelle Tücken - wie sie in jeder so umfassenden Gesetzesmaterie möglich sind - zu untersuchen. Fest steht für die beiden Präsidenten jedenfalls: "Hier wird es in vielen Punkten darauf ankommen, wie man das Gesetz mit Leben erfüllt, wie die einzelnen Gremien in Einzelfällen die entsprechenden Gestaltungsspielräume auslegen. Davon wir schlussendlich der Erfolg abhängen."

"Gut ist, dass das Gesetz von Anfang an einer entsprechenden Umsetzungskontrolle unterzogen wird. Wir setzen in Österreich im Pensionssystem einen Reformschritt nach dem anderen, da muss man im Zuge der Umsetzung die Erfolge ebenso im Auge behalten wie mögliche Härtefälle. Nur so kann man zum Wohle aller Generationen erforderliche weitere Anpassungen zeitnah vornehmen", halten die beiden Seniorenratspräsidenten abschließend fest.

apa.at

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