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APA-Artikel 24. Juli 2012

Mitterlehner zu I-Pension: Reform unterstützt Anheben des faktischen Pensionsantrittsalters

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner sieht die am Dienstag in die Begutachtung verschickte Neuordnung der Invaliditätspension als einen wichtigen Schritt, um das faktische Pensionsantrittsalter in Österreich anzuheben. "Angesichts des demographischen Wandels der Gesellschaft müssen wir die nachhaltige Finanzierbarkeit des Systems für die nächsten Generationen sichern. Indem wir die Menschen länger im Erwerbsleben halten, können wir auch den zunehmenden Fachkräftebedarf der Wirtschaft besser abdecken", betont Mitterlehner. "Mit dem vorliegenden Maßnahmenbündel bewegen wir uns insgesamt in die richtige Richtung. Die Reform soll dazu beitragen, die frühzeitigen Invaliditätspensionen zurückzudrängen und die Menschen künftig länger gesund im Arbeitsprozess zu halten", so Mitterlehner.

Die befristete Invaliditätspension wird gemäß dem Entwurf des Sozialministeriums für alle, die am 1. Jänner 2014 jünger als 50 Jahre alt sind, vollständig abgeschafft. Somit wird die befristete Invaliditätspension in den nächsten Jahren auslaufen. An ihre Stelle tritt die verpflichtende berufliche und/oder medizinische Rehabilitation. Die betroffenen Menschen sollen damit wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden. Laut dem Entwurf soll es künftig bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit ein Rehabilitationsgeld (bei medizinischer Rehabilitation) oder ein Umschulungsgeld (bei beruflicher Rehabilitation) geben.

apa.at

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