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APA-Artikel 23. Juli 2012

VP Korosec ad Ärzteausbildung

"Wien benötigt dringend Maßnahmen, um junge Mediziner/innen nach der Ausbildung in den Spitälern halten zu können. Dazu gehören für mich neben einem adäquaten Grundgehalt auch ein modernes Arbeitszeitmodell und die Entlastung von der teils überbordenden Bürokratie", betont die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec in Replik zur gestern von Gesundheits- und Wissenschaftsministerium in Kooperation mit der Österreichischen Ärztekammer präsentierten Studie zum Ärztebedarf in Österreich bis 2030.

Die Studie belegt einmal mehr, dass es nicht nur bei der Qualität der Ausbildung sondern auch in puncto Attraktivität enormen Aufholbedarf gibt, um ein massives Abwandern von Ärzt/innen nach der Ausbildung zu verhindern. "Ich sehe hier, was den Spitalsbereich betrifft, vor allem die Gesundheitsstadträtin gefordert. Sie sollte vom zuständigen Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes Marhold endlich Ergebnisse für ein neues Dienstzeitmodell in den städtischen Spitälern einfordern", betont die VP-Mandatarin.

Turnusärzt/innen werden weiterhin als Systemerhalter missbraucht

Auch die stets geforderte Entlastung der Turnusärzt/innen von administrativen Tätigkeiten findet im KAV trotz gegenteiliger Beteuerungen der Führungsebene nicht wie gewünscht statt. Es muss endlich klar geregelt und auch umgesetzt werden, dass Ärzt/innen in erster Linie ihrer medizinischen Tätigkeit nachgehen können und delegierbare Tätigkeiten auch tatsächlich an befugtes Pflegepersonal übertragen werden.

Korosec abschließend: "Seit Jahren werden Verbesserungen versprochen und Arbeitskreise gebildet aber ohne nennenswertes Resultat. Frau Stadträtin, fordern Sie von Ihren Spitalsmanagern endlich auch entsprechende Ergebnisse ein, sonst haben wir in Wien künftig nicht genügend Ärzt/innen sowie Pflegepersonal zur Verfügung!"

Rückfragehinweis:ÖVP Klub der Bundeshauptstadt WienMag. Stefan GronTel.: 0676/650 75 88 mailto:

 

apa.at

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