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APA-Artikel 23. Juli 2012

Selbstbehalte: SVA weist Stöger-Aussagen zurück

Die Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft (SVA) weist die Kritik von Gesundheitsminister Alois Stöger (S) zurück. Stöger hatte am Sonntag die Abschaffung der 20-prozentigen Selbstbehalte bei der SVA gefordert und das höhere Niveau der Vorsorgeuntersuchungen bei den Gebietskrankenkassen u.a. damit begründet, dass dort keine Selbstbehalte fällig werden. SVA-Vizeobmann Peter McDonald weist das zurück und betont, dass SVA-Versicherte für Vorsorgeuntersuchungen nichts bezahlen müssten.

Kritik an Stöger kommt auch von ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger. Er wirft dem SP-Minister vor, der ÖVP-dominierten SVA "aus parteipolitischen Gründen" den Erfolg zu neiden, mit dem Bonus-System die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen deutlich gesteigert zu haben. "Österreichs Gesundheitspolitik im Bereich Prävention ist im internationalen Bereich verheerend. Umso verwunderlicher ist es deshalb, dass der Gesundheitsminister einer sinnvollen Initiative für mehr Prävention und Vorsorge schon von vornherein eine Abfuhr erteilt", so Rasinger in einer Aussendung.

Unterstützung für die SVA kommt auch vom BZÖ, dessen Gesundheitssprecher Wolfgang Spadiut von Stöger die Etablierung eines ähnlichen Bonus-Systems fordert. Damit ließen sich auf lange Sicht gesehen enorme Kosten ersparen, meinte Spadiut in einer Aussendung.

apa.at

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