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APA-Artikel 20. Juli 2012

Ärzte-Bedarf: Forderung nach Med-Uni für Oberösterreich berechtigt

Für die Befürworter einer zusätzlichen Medizin-Universität in Oberösterreich ist ihre Forderung berechtigt, wie sie unter Berufung auf die Ergebnisse der Studie zum künftigen Ärztebedarf am Freitag in Presseaussendungen feststellten. Landeshauptmann Josef Pühringer (V), die SPÖ-Gesundheitssprecherin Julia Röper-Kelmayr, FPÖ-Klubobmann Günther Steinkellner und Ärztekammerpräsident Peter Niedermoser zeigten sich inhaltlich einig.

Pühringer stellte fest, die Studie sei ein weiterer Beweis, dass zusätzliche Ausbildungsplätze benötigt würden und zwar in einem Ausmaß, dass ein zusätzlicher universitärer Standort gerechtfertigt sei. Ein rascher Start mit dem Studienjahr 2013/2014 würde dem drohenden Ärztemangel ab 2020 bereits entgegenwirken.

Röper-Kelmayr appellierte an die Bundesregierung, gemeinsam mit den oberösterreichischen Fachexperten endlich eine verbindliche Roadmap für die Errichtung einer Medizinischen Fakultät in Linz zu erstellen. Es gebe zahllose Gründe, die für diesen Standort sprechen würden, unter anderem die hochwertige Krankenhaus-Infrastruktur in der Stadt.

Auch Steinkellner sieht durch die Studie die langjährige FPÖ-Forderung nach einer Medizin-Uni in Oberösterreich "vollinhaltlich bestätigt". Es mangle bereits jetzt massiv an Ausbildungsplätzen und die medizinische Versorgung, speziell im ländlichen Raum, sei nicht mehr gewährleistet.

Für Niedermoser wäre es unverantwortlich vom Bund, das in den Startlöchern stehende Projekt in Linz nicht zu realisieren. Aufgrund der vielen Synergien sei es im Vergleich zu anderen Standorten rasch und kostengünstig umsetzbar.

apa.at

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