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APA-Artikel 6. Juli 2012

Nationalrat - Maier: Österreich hat vorbildhaftes Psychosubstanzen-Gesetz

Im Rahmen der heutigen Nationalratsdebatte zu Gesundheitsfragen lobte SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier das seit 1. Jänner 2012 geltende Neue-Psychoaktive-Substanzen-Gesetz (NPSG). "Dieses wichtige Gesetz ist mittlerweile Vorbild für Maßnahmen auf europäischer Ebene", so Maier. Vorbildhaft sei das Gesetz deshalb, weil nicht einzelne Produkte verboten werden, sondern ganze Substanzgruppen. "In diese Substanzgruppen fallen auch die K.O. Tropfen, die zu einem immer größer werdenden Problem werden", betont Maier. Im Jahr 2011 gab es 84 angezeigte Straftaten (Sexual- oder Eigentumsdelikte) im Zusammenhang mit K.O.-Tropfen. "Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich ungleich höher, da es für die Opfer später meist schwer nachzuweisen ist, dass sie mit K.O.-Tropfen betäubt wurden", so Maier.

Maier nutzte die Debatte zum Schönheits-OP-Gesetz zum Schutz von Jugendlichen um zusätzliche Aufklärungsmaßnahmen zu fordern. "Insbesondere die Schulen sind hier gefordert, junge Menschen über die Risiken von Schönheitsoperationen, die als Schnäppchen im Internet angeboten werden, aufzuklären", betonte Maier.

Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien, Tel.: 01/53427-275, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

apa.at

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