zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 4. Juli 2012

NÖGKK zahlt dreimal mehr für Krankentransporte als das Land

Für den Obmann der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse (NÖGKK) Gerhard Hutter ist es völlig unverständlich warum LHStv. Sobotka keine Gelegenheit auslässt gegen die Kasse zu ätzen. Seine gestrige Kritik anlässlich der Unterzeichnung des Rettungsdienstvertrages zwischen Land und Blaulichtorganisationen ist sachlich unbegründet: Die NÖGKK zahlt zwischen 2008 und 2012 über 132 Mio. Euro für Rettung und Krankentransport.

Das ist gegenüber den gestern verkündeten 41,5 Mio. des Landes mehr als dreimal so viel. Der Aufwand der NÖGKK für diesen Bereich wird heuer um 1,3 Mio. Euro oder 5 Prozent steigen. Der Beitrag des Landes ist demgegenüber gleich geblieben. Der von LHStv. Sobotka behauptete "Entzug von 1,5 Mio. Euro aus dem Notarztwesen" durch die Kasse hat nie stattgefunden. Die Behauptung ist falsch und frei erfunden. Hutter: "Ich würde mir wünschen, dass das Land sich in ähnlichem Umfang wie die NÖGKK für das Rettungs- und Krankentransportwesen engagieren würde. Die Blaulichtorganisationen hätten sich's verdient. Ich denke, dass es LHStv. Sobotka gar nicht notwendig hätte sich über Kritik an der Kasse zu profilieren. Was wir für das niederösterreichische Gesundheitswesen brauchen ist mehr Zusammenarbeit und nicht mehr Polemik."

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben