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APA-Artikel 29. Juni 2012

Salzburger Soziallandesrätin zieht sich vorübergehend zurück

Die Salzburger Sozial- und Gesundheitslandesrätin Cornelia Schmidjell (S) wird sich wegen einer Brustkrebserkrankung für längere Zeit in Krankenstand begeben. Die Diagnose sei am Freitagvormittag nach einer eingehenden Untersuchung bestätigt worden, erklärte die 48-Jährige am Freitag über die Salzburger Landeskorrespondenz. Sie habe sich zur Information der Öffentlichkeit entschlossen, um Gerüchten und Verunsicherung vorzubeugen.

"So eine Diagnose ist natürlich niederschmetternd. Aber jetzt heißt es für mich, den Blick nach vorne zu richten und in Abstimmung mit meinen Ärzten Schritt für Schritt zu planen und meine Energie auf die Genesung zu richten", wird Schmidjell in der Aussendung zitiert. Für die Dauer ihrer Abwesenheit wird die Landesrätin von ihren drei SP-Regierungskollegen vertreten. Die allgemeinen Gesundheitsagenden übernimmt Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, den Bereich der Krankenanstalten Finanzlandesrat David Brenner und den Sozialbereich Landesrat Walter Blachfellner. Auch der Koalitionspartner ÖVP wurde laut Aussendung bereits über die Erkrankung von Schmidjell informiert.

Die gebürtige Oberösterreicherin ist erst seit 6. Juli 2011 im Amt. Sie folgte damals Erika Scharer als Gesundheits- und Soziallandesrätin für Salzburg nach. Die Juristin war vor ihrer Regierungstätigkeit Leiterin der sozialpolitischen Abteilung der Salzburger Arbeiterkammer und hat sich mehr als zwei Jahrzehnt lang in der AK Salzburg mit Mietrechtsfragen, Arbeits- und Sozialrecht, später auch mit Mobbing, Frauen- und Sozialpolitik beschäftigt.

apa.at

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