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APA-Artikel 27. Juni 2012

Die Psychotherapie auf Kassenkosten wird qualitativ verbessert

900.000 Menschen in Österreich nehmen das Gesundheitssystem wegen psychischer Erkrankungen in Anspruch, mit auffällig starker Wachstumsdynamik. Aus diesem Grund hat die Sozialversicherung im Jahr 2009 den Entschluss gefasst, sich mit dem Thema Psychische Gesundheit intensiv auseinanderzusetzen. Im Herbst 2009 wurde das Projekt "Analyse der Versorgung psychisch Erkrankter" von der Trägerkonferenz im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger beauftragt. Die Ergebnisse dieser Analyse dienten als Grundlage für die Erarbeitung der "Strategie Psychische Gesundheit", die im Februar 2012 von der Trägerkonferenz einstimmig beschlossen wurde.

 

Die Wiener Gebietskrankenkasse setzt nunmehr wesentliche Elemente dieser Strategie um. Beim Ausbau der psychotherapeutischen Versorgung soll primär darauf geachtet werden, dass die Sachleistungsplatzzuteilung entsprechend dem Bedarf und der Situation des Erkrankten gezielt gesteuert wird. Es wurde dazu ein Modell einer präzisen patientenorientierten Steuerung weiterentwickelt. Dr. Christoph Klein, ressortzuständiger stv. Generaldirektor im Hauptverband der Sozialversicherungsträger: "Es ist das Ziel der österreichischen Sozialversicherung, die Sachleistungsversorgung kontinuierlich auszubauen. Die Wiener Gebietskrankenkasse hat nunmehr die Versorgung um 5000 Psychotherapiestunden ausgebaut". Gezielte Steuerung und Ausbau der Sachleistung sollen gemeinsam dazu beitragen, Wartezeiten zu minimieren. Insbesondere bei Kindern sollen Wartezeiten möglichst vermieden werden, um nicht Entwicklungsfenster zu versäumen."

apa.at

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