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APA-Artikel 15. Juni 2012

Unser Beitrag junge Menschen für den Beruf der Pflege zu begeistern

Die Ausbildung von Schülern und Praktikanten hat in den Pflegehäusern der Barmherzige Schwestern Pflege GmbH einen sehr hohen Stellenwert. "Die Ziele eines Praktikums ziehen wir viel weiter als im Rahmen der verpflichtend vorgeschriebenen Berufspraktika. Es ist für uns eine Möglichkeit, den Schülern und Praktikanten einen Einblick in den Pflegehaus-Alltag und sie für die verantwortungsvolle Arbeit mit alten Menschen zu begeistern und zu motivieren", erklärt Mag Anna Parr, Geschäftsführerin der Einrichtungen.

 

Die Vernetzung mit Krankenpflegeschulen konnte in den vergangenen Jahren stark ausgebaut werden. In den Pflegehäusern der Barmherzigen Schwestern Pflege GmbH (St. Katharina in Wien und St. Louise in Maria Anzbach) absolvieren pro Jahr rund 60 Schüler und Praktikanten ein Praktikum mit insgesamt rd. 10.000 Stunden, wobei die Praktika von einigen Tagen bis zu einigen Monaten reichen.

Im Wiener Haus St. Katharina besteht insbesondere eine enge Kooperation mit dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Vinzentinum, der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien. Auch aus anderen Krankenpflegeschulen kommen viele Schüler/Praktikanten zu uns.

"Durch ein Praxisanleiter/Mentoren-System stellen wir sicher, dass Praktikanten und Schüler in unseren Pflegehäusern nicht nur eine fixe Ansprechperson haben, sondern fundiert und 'im rechten Maß' Informationen vermittelt bekommen", betont Parr. "Und wir unterstützen unsere Praktikanten und Schüler durch Erst-, Zwischen- und Endgespräche bei der Erreichung ihrer Ausbildungsziele."

Viele junge Menschen absolvieren in den Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern ihr erstes Praktikum. Parr: "Gerade dabei stellen sich die Weichen für ihre zukünftige Berufswahl. Die Experten versuchen den Schülern und Praktikanten die Pflegekonzepte der Mäeutik, einer sehr erlebnisorientierten Betreuung der uns anvertrauten Menschen, Basalen Stimulation, Kinästhetik, Aroma- und Palliativpflege gezielt weiterzuvermitteln und damit in deren Ausbildung einen wichtigen Beitrag zu leisten. Gleichzeitig erfolgt ein starker Wissenstransfer von der Krankenpflegeschule zu uns. Und unsere Mitarbeiter werden durch die Praktikanten angeregt, ihr Handeln selbst zu reflektieren und zu hinterfragen." Die Bewohner der Pflegehäuser fühlen sich durch die Praktikanten und Schüler "jünger": sie lieben den Austausch mit jungen Menschen, der frische Ideen, Gedanken und Gesichtspunkte mit sich bringt. Der Vorteil liegt also auf allen Seiten.

"Mit der Möglichkeit in unseren Pflegehäusern ein Praktikum im Rahmen der Berufsausbildung machen zu können, kommt uns eine hohe Verantwortung zu, die wir sehr gerne wahrnehmen. Besonders freut es uns, dass aus diesen Praktika einige Schüler als spätere Mitarbeiter zu uns kommen. Das ist für uns eine hohe Bestätigung und Anerkennung", so Parr.

Die Kooperation mit Schulen geht über die reinen Krankenpflegeschulen hinaus. Auch viele Schulklassen und Kindergartengruppen besuchen unsere Pflegehäuser, sei es im Rahmen von berufspolitischen Tagen, um einzelne Berufsprofile über einige Tage kennen lernen zu können, sei es im Rahmen von Exkursionen und Ausflügen. Parr: "Jung und alt treffen zusammen - und auch damit leisten wir einen Beitrag, dass alte Menschen mit ihrem großen Schatz an Weisheit und Erfahrung nicht an den Rand der Gesellschaft geschoben werden."

apa.at

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