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APA-Artikel 13. Juni 2012

Rhön-Chef wirbt erneut für Übernahme durch Fresenius

Der Chef des Krankenhausbetreibers Rhön-Klinikum hat sich erneut für die Übernahme durch den Konkurrenten Fresenius ausgesprochen. "Wir vom Vorstand möchten ihnen die Annahme des Übernahmeangebots empfehlen", sagte Rhön-Chef Wolfgang Pföhler am Mittwoch auf der Hauptversammlung in Frankfurt. Die Mindestannahmequote von 90 Prozent plus einer Aktie sei allerdings eine hohe Hürde. "Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass die Übernahme an dieser Hürde scheitert", sagte Pföhler. Die Annahmefrist läuft bis einschließlich 27. Juni.

Fresenius kommt derzeit - einschließlich der Anteile von Rhön-Gründer und Aufsichtsratschef Eugen Münch - auf zusammengerechnet 14,28 Prozent des Grundkapitals an dem Konkurrenten. Durch die Übernahme und den Zusammenschluss mit den zu Fresenius gehörenden Helios-Kliniken soll der europaweit größte private Krankenhausbetreiber entstehen. Fresenius bietet insgesamt 3,1 Milliarden Euro für Rhön.

apa.at

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