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APA-Artikel 12. Juni 2012

Wiener Patientenanwältin: ÖVP höhnt über "rot-grünen Postenschacher"

Die Wiener ÖVP höhnt über den Umstand, dass die derzeitige grüne Gesundheitssprecherin künftig die Wiener Patienten-Anlaufstelle leiten wird: "Die Bestellung von Sigrid Pilz zur Wiener Pflege- und Patientenanwältin ist ein weiterer Fall des rot-grünen Postenschachers, der in dieser Stadt wütet", konstatierte VP-Landesobmann Manfred Juraczka am Dienstag in einer Aussendung.

Als ein - seiner Ansicht nach - eklatantes Beispiel nannte er dabei die "Versorgung" von Alexander van der Bellen mit der Funktion des Universitätsbeauftragten. Dieser habe bis dato lediglich einen "fulminanten" Universitäts-Online-Stadtplan und einen "inhaltsleeren Statusbericht" vorzuweisen. Die Grünen seien auch eifrig dabei, wenn es darum gehe, gemeinsam mit der SPÖ weitere Beauftragte zu erfinden, so Juraczka.

Es bleibe zu hoffen, dass Pilz für die Interessen der Patienten eintrete und sich nicht ihren roten und grünen Freunden verpflichtet fühle, meinte der VP-Chef. Die Qualifikation der neuen Patientenanwältin zog er nicht in Zweifel: Inhaltlich, so betonte er, gelte Pilz als "durchaus versiert".

apa.at

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