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APA-Artikel 4. Juni 2012

Kantonale Gesundheitsdirektoren in der Schweiz sagen Ja zu Managed Care

Die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) empfiehlt dem Stimmvolk die Annahme der Managed-Care-Vorlage am 17. Juni. Managed Care erhöhe die Behandlungsqualität und verringere Doppelspurigkeiten.

Die grosse Mehrheit der Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren habe sich an der Jahrestagung der GDK in Aarau hinter die Vorlage gestellt, heisst es in einem Communiqué vom Montag.

 

Mit Managed Care würden die Zusammenarbeit und der fachliche Austausch zwischen den Haus- und Spezialärzten, Spitälern, Pflegeheimen und Spitexdiensten gestärkt.

Insbesondere für Menschen mit chronischen Erkrankungen sei es wichtig, dass sie im Rahmen von integrierten Behandlungsprogrammen gut beraten und betreut werden könnten und dass die beteiligten Leistungserbringer gut aufeinander abgestimmt seien.

Die verstärkte Zusammenarbeit der Leistungserbringer und deren koordinierte Organisation der Leistungserbringung würden zudem zur Aufrechterhaltung der Verfügbarkeit und hohen Qualität des Angebots beitragen, gerade auch in weniger dicht versorgten, ländlichen Gebieten.

Mit der Gesetzesänderung werde auch der Risikoausgleich verbessert, was den Anreiz der Krankenkassen, vor allem Leute versichern zu wollen, die möglichst wenig Kosten verursachen, stark verringere.

Stattdessen werde der Anreiz für die Krankenkassen erhöht, Behandlungen zu unterstützten, die insgesamt und langfristig zum besten Ergebnis für die betroffenen Patienten führten.

apa.at

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