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APA-Artikel 30. Mai 2012

VP-Korosec: Forcierung von Prävention muss Anliegen der Wiener Stadtregierung sein

"Ich sehe mich in jeder Hinsicht in meinen jahrelangen Forderungen nach einer Stärkung der Hausärzt/innen sowie mehr Präventionsmaßnahmen im Gesundheitsbereich, vor allem bei Kindern und Jugendlichen, einmal mehr bestätigt und hoffe, dass sich auch die zuständige Gesundheitsstadträtin diesen Appell aus der Ärztekammer endlich zu Herzen nimmt und rasch an der Umsetzung arbeitet", erklärt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec zur heutigen Pressekonferenz der neuen Vizepräsidentin der Wiener Ärztekammer.

Dass sich Wiens Jugendliche ungesund ernähren, zu wenig bewegen und beim Alkohol und Tabakkonsum im Vergleich zu anderen Ländern Spitzenplätze einnehmen, sei bereits seit langem zur Genüge bekannt. Korosec: "Was fehlt, sind nachhaltige Maßnahmen, um diesen Zustand zu ändern und damit Folgekosten für das Gesundheitssystem zu reduzieren. Ich kann daher die Aussagen der neuen Vizepräsidentin nur unterstreichen."

So ist etwa die mangelnde Qualität der Schulbuffets hinsichtlich Ausgewogenheit und Nahrhaftigkeit in Wien seit Jahren ein Faktum. Trotzdem hat die Stadtregierung sich bis dato meist damit begnügt, PR-Aktionen mit Bio-Obst zu machen und dazu bunte Folder mit gut gemeinten Ratschlägen zu verteilen.

"Es braucht hier strengere Regeln, welche Nahrungsmittel ins Angebot der Schulkantinen aufgenommen werden und welche nicht. Dazu gehört aber auch die Vermittlung der Kenntnis, wie man gesundes Essen zubereitet. Hier sollte die Wiener Stadtregierung deutlich mehr Engagement zeigen, damit wir endlich von den Lippenbekenntnissen zu konkreten Verbesserungen kommen", so die VP-Gesundheitssprecherin abschließend.

apa.at

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