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APA-Artikel 30. Mai 2012

Darmgesundheitszentrum - Innovation durch Kooperation

Verbesserung bei strahlentherapeutischer Behandlung

Durch die enge Zusammenarbeit zwischen dem neuen Darmgesundheitszentrum im St. Josef-Krankenhaus und dem "Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel" wird Tumorpatienten das komplette Spektrum strahlentherapeutischer Behandlungsmöglichkeiten geboten.

 

Das Darmgesundheitszentrum am St. Josef-Krankenhaus zeichnet sich durch höchste medizinische und pflegerische Expertise zum Thema "Darmkrebs" aus. Das gemeinsame Ziel des Teams aus einem Netzwerk von Spezialisten ist die umfassende und ganzheitliche Betreuung von Patienten mit Darmkrebs auf höchstem Qualitätsniveau. Es werden modernste Konzepte in der Diagnose, Abklärung und Therapie von gutartigen wie auch bösartigen Darmerkrankungen nach aktuellsten wissenschaftlichen Standards umgesetzt.

Im St. Josef-Krankenhaus gibt es regelmäßig sogenannte "Tumorboards", in denen jeder Krebspatient vorgestellt wird. Dieses interdisziplinäre Team ermöglicht es, ein individuelles Behandlungskonzept für jeden Patienten leitliniengerecht zu erstellen. Neben den primär behandelnden Fachärzten und den Onkologen nimmt auch ein Strahlentherapeut aus dem Krankenhaus Hietzing an diesen Fall-Besprechungen teil. Wenn eine Strahlentherapie notwendig ist, kann gleich vor Ort die Terminvergabe für die Sonderabteilung für Strahlentherapie im KH Hietzing erfolgen. Dies verhindert Verzögerungen in der weiteren Therapie für die Patienten und erleichtert organisatorische Abläufe in beiden Krankenhäusern. Im Krankenhaus Hietzing wird die Behandlung dann von dem Arzt, der den Patienten bereits aus dem Tumorboard kennt, geleitet. Dies stellt sicher, dass alle relevanten Informationen für die bestmögliche Behandlung vorhanden sind.

"Unser Team ist bemüht für jeden einzelnen Patienten ein optimales Behandlungskonzept zu erarbeiten. Die partnerschaftliche Kooperation mit dem Krankenhaus Hietzing und den niedergelassenen Ärzten sehen wir dabei als Voraussetzung für eine integrierte und qualitätsvolle Versorgung unserer Patienten", so Prim. Univ. Doz. Dr. Georg Bischof, Leiter des Darmgesundheitszentrums und der chirurgischen Abteilung im St. Josef-Krankenhaus.

Für die Versorgung der Patienten mit aufwendigen Radiochemotherapien hat die Abteilung für Strahlentherapie im Krankenhaus Hietzing auch eine Bettenstation eingerichtet. "Das St. Josef-Krankenhaus erfüllt aufgrund dieser Strategie der Vinzenz Gruppe bereits jetzt alle Voraussetzungen eines onkologischen Zentrums", betont Dr. Ulrich Schmidbauer, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor des St. Josef-Krankenhauses.

Das St. Josef-Krankenhaus steht in den kommenden Jahren vor der bedeutendsten Änderung seit seiner Gründung. Im Auftrag der Stadt Wien wird das Leistungsspektrum des Spitals stark erweitert, die Kapazitäten in der Gynäkologie und Geburtshilfe werden verdoppelt, ein onkologisches Zentrum und eine Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde mit neonatologischer Intensivüberwachung werden etabliert. Damit entstehen eine der größten Geburtenkliniken Österreichs und ein neues Mutter-Kind-Zentrum im Westen Wiens.

apa.at

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