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APA-Artikel 24. Mai 2012

Gesundheitsziele - Schwarz-blau-orange Kritk

Auf Kritik von Rechts sind am Donnerstag die von Gesundheitsminister Alois Stöger (S) präsentierten Rahmen-Gesundheitsziele für Österreich gestoßen. Die ÖVP vermisste konkrete Inhalte und die Umsetzung des Regierungsprogramms, Schwammigkeit diagnostizierte die FPÖ, Taten statt einer von Stöger verordneten Kur verlangte das BZÖ. Die Industriellenvereinigung (IV) wünschte sich mehr Eigenverantwortung.

"Ich möchte nicht von Verzögerung oder Stillstand sprechen, aber ich vermisse beim Gesundheitsminister ein konkretes Abarbeiten der im Regierungsprogramm vorgesehenen Maßnahmen", so VP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger in einer Aussendung. Stöger habe dafür schon vier Jahre Zeit gehabt. Auch beim Vorhaben, dass es langfristig zwei gesunde Lebensjahre mehr geben solle, fehle es an konkreten Maßnahmenvorschlägen.

Der freiheitliche Ärztesprecher Andreas Karlsböck begrüßte die Ziele grundsätzlich, wünschte sich aber Konkreteres. BZÖ-Gesundheitssprecher Wolfgang Spadiut verlangte eine Fokussierung auf Kinder und Jugendliche. IV-Generalsekretär Christoph Neumayer vermisste eine stärkere Betonung der Verantwortung jedes Österreichers für seine Gesundheit.

apa.at

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