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APA-Artikel 23. Mai 2012

Verbraucherzentrale NRW kritisiert Werbeversprechen von Frauenarztpraxen

Nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen versuchen viele Frauenarztpraxen, mit Ultraschalluntersuchungen zur vermeintlichen Krebsvorsorge Kasse zu machen. Mit "haltlosen Versprechen" würden viele Praxen im Internet für einen Ultraschall der Eierstöcke werben, obwohl es für dessen Nutzen keine wissenschaftlichen Erkenntnisse gebe, erklärte die Verbraucherzentrale am Dienstag in Düsseldorf.

Beim Check der Webauftritte von 157 Frauenarztpraxen in neun Städten fanden die Juristen der Verbraucherzentrale demnach bei fast 40 Prozent ausdrückliche "Empfehlungen" für diese Untersuchung oder machten deren Bewerbung als "einzig sinnvolle Leistung" zur Krebsvorsorge aus. Zehn Praxen habe die Verbraucherzentrale deshalb nun wegen unlauterer Werbung abgemahnt.

Ein Ultraschall der Eierstöcke zur Krebsfrüherkennung gehört zu den sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) und muss von den Frauen aus eigener Tasche gezahlt werden.

apa.at

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