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APA-Artikel 18. Mai 2012

Forschungsprogramm für Homöopathie gefordert

Mediziner fordern eine bessere Forschung, um die Vorurteile zu entkräften.

Die Forschung in diesem Bereich brauche bundesweit mehr Unterstützung, teilte der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) zum Auftakt seiner Jahrestagung am Donnerstag in Freiburg mit. Nötig sei eine seriöse wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Homöopathie stehe noch immer im Verdacht, im Gegensatz zur Schulmedizin nicht wirksam zu sein.

 

Gefragt sei die Bundesregierung, meinte die Vorsitzende des Vereins, Cornelia Bajic. Diese müsse in der Gesundheitspolitik ein Förderprogramm für Homöopathie-Forschung auflegen und dafür die Gelder bereitstellen. "Es kann nicht angehen, dass Forschung in der Homöopathie nur stattfindet, wenn Stiftungen Lehrstühle ins Leben rufen oder Ärzte im Ehrenamt dafür zuständig sind."

Die Homöopathie (altgriechisch: "ähnliches Leiden") basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip: Dabei behandeln Mediziner eine Erkrankung mit stark verdünnten Mitteln. Die jeweils angewandten Arzneien werden dabei so ausgesucht, dass sie bei Gesunden - in höherer Dosis - ähnliche Krankheitssymptome verursachen würden. Homöopathische Mittel sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren.

Dem Verein zufolge gibt es in Deutschland rund 6.500 Mediziner, die homöopathisch tätig sind. Rund 700 von ihnen treffen sich bis zum Samstag in Freiburg zum diesjährigen Homöopathie-Bundeskongress.

apa.at

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