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APA-Artikel 11. Mai 2012

AKH Wien: Patientendatenmanagementsystem korrekt vergeben

Das AKH hat sich im August 2010 entschieden, das bereits seit Jahren eingesetzte Patientendatenmanagementsystem nach Durchführung eines "Major release upgrade" weiterhin einzusetzen. Bei dem Patientendatenmanagementsystem handelt es sich um kein neues System, sondern um ein Update des seit Jahren im AKH Wien verwendeten. Als Alternative wurde auch ein Systemtausch geprüft. Allerdings hätte der komplette Austausch dieses komplexen Systems aus Hard- und Software zur Verwaltung von sensiblen Patientenakten zu immensen Mehrkosten geführt. Daher ist die gewählte Lösung die kostengünstigste und hat den SteuerzahlerInnen Ausgaben in Millionenhöhe erspart.

Das gewählte Vergabeverfahren wurde durch ein Rechtsgutachten bestätigt. Auch der Vergabekontrollsenat betonte, dass das AKH Wien "eine entsprechende Prüfung der Voraussetzungen für das gewählte Verhandlungsverfahren vorgenommen und detailliert dokumentiert" hatte. Der Vergabekontrollsenat hielt auch fest, dass das AKH Wien nicht beabsichtigte "den Auftrag vor Abschluss des Nachprüfungsverfahrens zu vergeben".

"Die Vergabe der Verlängerung des Wartungsvertrages des Patientendatenmanagementsystems erfolgte rechtskonform. Vorwürfe und Spekulationen, hier nicht korrekt gehandelt oder sogar Steuergeld verschwendet zu haben, entbehren jeglicher Grundlage", hält Herwig Wetzlinger, stv. Direktor des AKH Wien fest.

apa.at

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