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APA-Artikel 11. Mai 2012

Softwarefirma interessiert sich offenbar für Patientendaten in Tirol

Ein bei niedergelassenen Ärzten kursierender Brief hat in der Tiroler Ärztekammer für Aufregung gesorgt. Das Ordinationssoftware-Unternehmen CompuGroup soll den Medizinern in dem Schreiben einen Zuverdienst für die Übermittlung von Patientendaten bieten, berichtete "ORF Radio Tirol" am Donnerstag. Die Ärztekammer übermittelte das Schreiben samt Anzeige an die Datenschutzkommission in Wien.

Als Gegenleistung für die monatliche Weitergabe der Daten über die Diagnose von Patienten und deren medikamentöse Behandlung wartet die Firma laut ORF in dem Schreiben mit 432 Euro auf. Die Informationen sollen einem privaten Marktforschungsinstitut für eine Studie zur Verfügung gestellt werden.

Die Firma CompuGroup erklärte laut ORF in einem Schreiben, dass man die Datenschutzbestimmungen penibel einhalte und für vollständig anonymisierte Daten garantiere. Im Übrigen würden immer wieder Datenerhebungen im medizinischen Umfeld durchgeführt.

apa.at

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